Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung ist fester Bestandteil einer lebenswerten Gesellschaft. Sie wird einerseits von Bürgerinnen und Bürgern eingefordert und andererseits von Verwaltung und Politik angeboten bzw. bereits verpflichtend durchgeführt.

Transparenz ist eine wichtige Vorrausetzung für ein aktives Mitmachen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Der Schlüssel dafür ist Kommunikation: Zuerst sollten die Menschen vor Ort über ein anstehendes Projekt informiert werden. Durch Steckbriefe, die Presse oder das Internet. Der Zeitpunkt der Einbindung kann variieren. Bei der Entwicklung eines Leitbildes zum Beispiel können die Bürgerinnen und Bürger bereits vorab in die Planungen einbezogen werden. Ziel ist es, alle relevanten Perspektiven zusammenzubringen.

Insbesondere für die Umsetzung von Konzepten und konkreten Projekten sollten die Menschen vor Ort mit einbezogen und aktiv beteiligt werden. Durch Bürgerbeteiligung entstehen Konzepte, die nah am Menschen sind. Mit der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger schaffen die Kommunen Akzeptanz und ebnen den Weg für einen reibungslosen Ablauf und ein gutes Ergebnis.

Die konkrete Form der Bürgerbeteiligung muss einzelfallbezogen geprüft und entschieden werden.

Neben „klassischen“ Präsenz-Formaten der Bürgerbeteiligung wie Versammlungen in großen Sälen werden zunehmend auch digitale Formate genutzt, wie z. B. Online-Plattformen, die eine sogenannte „E-Partizipation“ möglich machen.

Durch unterschiedliche öffentliche Beteiligungskonzepte rücken die Bürgerinnen und Bürger zusammen. Sie werden gehört und verstanden. Aus einem Projekt der Kommune wird so ein Projekt der in der Region lebenden Menschen.

Bürgerbeteiligung ist umso erfolgreicher, je früher die Bürgerinnen und Bürgern beteiligt werden. Sie sollte daher frühzeitig angeboten werden.

Welche Arten von Bürgerbeteiligung gibt es?

Auf Mobilikon werden einige wichtige Formate einer Bürgerbeteiligung dargestellt (siehe Verwandte Hilfen zur Umsetzung).